Mikronährstoffe gegen Haarausfall – Welche helfen wirklich?
Haarausfall kann viele Ursachen haben – von genetischer Veranlagung über Stress bis hin zu hormonellen Veränderungen. Ein häufiger, aber oft unterschätzter Faktor ist jedoch ein Nährstoffmangel. Bestimmte Mikronährstoffe sind essenziell für die Gesundheit der Haarfollikel und das Haarwachstum. Fehlen sie, kann dies zu dünner werdendem Haar oder verstärktem Haarausfall führen.
Hier sind die wichtigsten Mikronährstoffe, die dein Haar kräftigen und Haarausfall vorbeugen können:
Biotin (Vitamin B7) – Das Schönheitsvitamin für starke Haare
Biotin ist eines der bekanntesten Vitamine, wenn es um Haargesundheit geht. Es unterstützt die Keratinproduktion, ein wichtiges Strukturprotein für Haare und Nägel. Ein Biotinmangel kann zu sprödem Haar und verstärktem Haarausfall führen.
Zink – Der Schutzschild für die Haarfollikel
Zink spielt eine zentrale Rolle im Hormonhaushalt und ist an der Zellteilung beteiligt – beides wichtige Prozesse für gesundes Haarwachstum. Ein Zinkmangel kann Haarausfall verstärken, da die Haarwurzeln geschwächt werden.
Eisen – Der Sauerstofflieferant für die Haarwurzeln
Eisen ist für die Sauerstoffversorgung der Haarfollikel essenziell. Ein Eisenmangel führt oft zu diffusem Haarausfall, insbesondere bei Frauen. Da die Haarwurzeln besonders empfindlich auf Sauerstoffmangel reagieren, ist eine ausreichende Eisenaufnahme entscheidend.
Vitamin D – Das Sonnenvitamin für Haarwachstum
Vitamin D spielt eine Schlüsselrolle in der Regulation der Haarfollikel. Ein Mangel wird mit verstärktem Haarausfall in Verbindung gebracht, da Vitamin D das Wachstum neuer Haarfollikel fördert.
Selen & Kupfer – Schutz vor Haaralterung und Haarausfall
Selen ist ein Antioxidans, das die Zellen vor oxidativem Stress schützt, der durch Umweltgifte und freie Radikale verursacht wird. Kupfer hingegen trägt zur Pigmentierung der Haare bei und kann helfen, frühem Ergrauen vorzubeugen.